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Weingut Nopper

02 | Alle Arbeiten // Bioweingut Nopper

AUFGABE: Das Weingut Nopper wird in den kommenden Jahren den Übergang vom konventionellen – zum ökologischen Weinanbau vollziehen. Die ersten Bio-Weine sind 2017 abgefüllt. Um das bisherige und bekannte Erscheinungsbild zu wahren und das Biosortiment vorerst als Ergänzung zu platzieren, wird der Aufbau des bisherigen Logos beibehalten – jedoch in der Stilistik und dem Bildelement angepasst.

02 | Alle Arbeiten // Weingut Nopper

Auftrag: Erarbeitung des Gesamt-Erscheinungsbildes. Von ersten Zeichnungen für das ‘Neue’ Logo entwicklen wir heute die komplette Außendarstellung. Wir gestalten, fotografieren (Produkte, Reben & Lagen, Produktion & Verkaufsraum, und die Menschen dahinter), illustrieren, texten und setzen Drucksachen wie Geschäftsausstattung, Preislisten, Imageflyer, Etiketten, Anzeigen und Plakate, entwerfen die Außenbeschriftung und Verkaufsregale – und programmieren und pflegen selbstverständlich auch die Webpräsenz.

02 | Alle Arbeiten // Etiketten- und Displaygestaltung

Das Weinblatt aus dem Logo überträgt sich als widerkehrendes Element auf alle Wein-, Sekt-, Brand- und Liköretiketten. Wo möglich, werden selbstgefertigte Verkaufsmedien wie z.B. ein Holzdisplay verwendet. So wird beispielsweise jedes Display mit Schablone  von Hand "gebrandet".

02 | Alle Arbeiten // Weingut Nopper

Aufgabe: Entwurf und Reinzeichnung von Wort-/Bildmarke.

02 | Alle Arbeiten // Weingut Nopper Bildsprache

Wo andere Urlaub machen, dürfen wir arbeiten bzw. fotografieren. Das Weingut Nopper zeigt wo seine Produkte entstehen und stellt das in seiner Aussendarstellung vor.

02 | Alle Arbeiten // Weingut Nopper

Aufgabe: Konzept, Text und Fotographie, Screen und Webdesign nach Corporate Design, Programmierung in TYPO3.

Weingut Nopper


Besser als Berthold Nopper selbst, können wir das Weingut Nopper nicht erklären:

„Mir häns scho schen hier. Aber immer so widder moche un nur gugge daß da gräßer wirsch isch au nix. Qualität isch wichtig, logisch. aber wenn´d Generatione noch mir au no was defu ho wänn, donn miese ma au mol um d´ecke denke. De Boden isch schließlich des worufs okummt. un wenn i den sgonz johr uff hochleischdung schrub, mochder irgendwenn schlabb. du fahrsch jo au nid mitdem ferrari 20 johr bi wind un wetter. Also hämma vor vor gued zehn johr ogfonnge, Piwis z´setze. Des sinn pilzwiderstandsfähige sorte. Do bruchsch einfach weniger spritze. Mir gfallt des. Un so simmer hie gonnge und hen de nächschte schritt gmocht. Ich bin eigentlich kei Bio. Aber sisch einfach notwenidig. Klar, muesch me Bodebearbeitung moche. Und du muesch au widder lehre, uff´d natur zhorche. Aber mir gfallt des un mir henn echt Freud on de Arbet. Sisch ä gonz onders schaffe. Gonz uffs mol umschtelle konni natürlich nitt. des goht schrittwies. Aber des gonze kummd jetzt au unserm konventionelle Anbau zugute. Anfang 2017 fülle ma de erschte reine Eco-Vin ab. Ä Johanniter. Der wird suber“.

Für ‘Nichtalemannen’:

„Wir haben es schön hier. Aber immer so weiter machen um lediglich Wachstum zu generieren, kann auf Dauer nicht das Ziel sein. Qualität ist wichtig, sicher. Doch wenn die Generationen nach mir ebenfalls von dem „hier“ etwas haben möchten, sollten wir anfangen um die Ecke zu denken. Der Boden ist schließlich das, worauf es ankommt. Bewirtschaftet man diesen auf Hochleistung, macht er irgendwann schlapp. Du fährst ja auch nicht mit einem Ferrari 20 Jahr bei Wind und Wetter. Deshalb haben wir vor gut zehn Jahren angefangen, PiWis anzubauen. Das sind pilzwiderstandsfähige Weinsorten, die weniger chemischen Pflanzenschutz benötigen. Mir gefällt das. Und so haben wir den nächsten Schritt gemacht. Eigentlich bin ich kein Öko. Doch es ist einfach notwendig. Klar, es bedeutet eine intensivere Bodenbearbeitung (manuell, nicht durch Herbizide. Anm. d. Re.). Und du musst auch wieder lernen, auf die Natur zu hören. Aber mir gefällt das und wir haben echt Freude an der Arbeit. Es ist ein ganz anderes Arbeiten. Alles auf einmal umzustellen (von konventionellen auf ökologischen Anbau. Anm. d. Re.) funktioniert natürlich nicht. Das geht schrittweise. Aber das ganze kommt auch unserem konventionellen Anbau zugute. Anfang 2017 füllen wir den ersten reinen EcoVin ab. Ein Johanniter. Der wird super“.

[Aus dem Alemannischen von Jürgen Uhl]